Kloster Maria Medingen

spiritueller Mittelpunkt unserer Provinz

Kloster Maria Medingen
89426 Mödingen

Das Kloster Maria Medingen ist der spirituelle Mittelpunkt unserer Provinzgemeinschaft. Hier hat die Provinzleitung ihren Sitz, hier kommen wir zusammen zu Provinzkapiteln, zu schwesterlichen Treffen, zu Tagungen, zu Exerzitien. Dieser Ort soll deshalb etwas genauer vorgestellt werden.

Ein Blick auf den Beginn:

Die Chronik des Klosters beginnt mit dem Jahr 1239. Dort wird die erste Dominikanerin erwähnt. Das Stiftungsjahr ist das Jahr 1246. Papst Innozenz IV. nahm Kloster und Kirche der Dominikanerinnen unter seinen Schutz.
Im gleichen Jahr überwies Graf Hartmann IV. von Dillingen Güter und Einkünfte und sicherte damit die wirtschaftliche Grundlage des Hauses. Ihn betrachteten die Medinger Dominikanerinnen als den eigentlichen Stifter des Klosters.
Graf Hartmann IV. schenkte fünf Jahre zuvor der "Sammlung von Frauen" in Dillingen - den späteren "Dillinger Franziskanerinnen" - in Dillingen ein Haus. So berühren sich die beiden Klöster des hl. Dominikus und des hl. Franziskus schon bei ihrer Stiftung. Nebenstehendes Bild ist aus dem Deckengemälde der Kirche von Maria Medingen und zeigt den hl. Dominikus (links) und den hl. Franziskus (rechts) mit einem an Ketten gefesselten Menschen in ihrer Mitte.

Von Anfang an war Maria Medingen ein Ort für die Bildung und Erziehung für Mädchen. Zuerst nahmen sich die Schwestern um Waisenkinder an, dann wurde ein Mädchen-Lyzeum geführt.
Nach dem 2. Weltkrieg erlebte Maria Medingen durch die Gründung der Mittelschule und Haushaltungsschule großen Aufschwung. Das Internat war mit etwa 150 Schülerinnen gefüllt.
1954 kam noch die einjährige Frauenfachschule dazu.
Unzählige Mädchen und junge Frauen bekamen hier eine gediegene Ausbildung und denken bis heute gerne an Maria Medingen zurück.

Befreiung von Ketten - ein Anruf an uns heute!

Maria Medingen - ein Ort der Kontemplation

Maria Medingen immer ein Ort, an dem die Menschen die Beziehung zu Gott gesucht und gepflegt haben. Hier haben durch 600 Jahre die Dominikanerinnen kontemplativ gelebt.Hier hat die Mystikerin Margareta Ebner (1291-1351) gelebt. Vor 656 Jahren ist sie gestorben. Heute noch kommen Menschen mit ihren Sorgen und Anliegen an ihr Grab, um dort zu beten.

Maria Medingen - ein Wallfahrtsort

Auch wenn wir kein eigentliches Wallfahrtsprogramm haben, so kann man doch von einem Wallfahrtsort sprechen. 
Das Programm ergibt sich aus den Anmeldungen von großen und kleinen Gruppen (Senioren, Frauenbund, Schulklassen, Firmlinge, Kommunionkinder,...). Damit sind oft auch Gottesdienste, Andachten und Führungen verbunden.
Einzelpersonen und kleine Gruppen kommen einfach zum Beten, zum Schauen, zum Verweilen in der Kirche und in der Margaretenkapelle.

In der österlichen Bußzeit und in der Osterwoche zieht das renovierte mittelalterliche Heilige Grab (siehe rechtes Bild), das in dieser Zeit in der Margaretenkapelle aufgebaut ist, große Scharen von Pilgern an.

Maria Medingen - geistliches Zentrum der Pfarreiengemeinschaft Wittislingen

Die Pfarreiengemeinschaft gibt es seit Jahren. Der 1. Pfarrbrief (siehe Bild) stellt es eindrucksvoll dar: 5 Pfarreien - in der Mitte das Kloster Maria Medingen.
Im Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft ist das Kloster durch zwei Schwestern vertreten. Viele Veranstaltungen der Pfarreiengemeinschaft finden in der Klosterkirche statt:
- Sternwallfahrt mit Maiandacht
- Emmausgang und Gottesdienst
- Bußgottesdienste
- Jugendkreuzweg
- Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen

Maria Medingen ist auch Ort anderer spiritueller Angebote der Pfarreiengemeinschaft, z. B.
- Meditatives Tanzen
- Kinderbibeltag
- Bibelabende
- Exerzitien im Alltag


So ist Kloster Maria Medingen ein

 Ort des Gebetes
Ort der Gottesverehrung
Ort der Gottesbegegnung
Ort der Berufungen
Ort des gemeinsamen Lebens
Ort der Kultur

MARIA MEDINGEN
EIN ORT DER GNADE

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